Der BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. (BRH) wurde 1976 gegründet, um Menschen in Not zu helfen. Mit bundesweit über 95 Rettungshundestaffeln, über 2.200 aktiven Einsatzkräften und ungefähr 1.500 Hunden (bereits einsatzfähig oder in Ausbildung) entwickelte sich der BRH in den 50 Jahren seit seiner Gründung zur weltweit größten Rettungshunde-Organisationen.
Unter dem Motto "Hunde retten Menschen" werden die Hunde für die Suche nach verschütteten oder vermissten Personen in Trümmern oder Fläche geschult und im In- und Ausland eingesetzt. Seit der Gründung des Verbandes blicken die Mitglieder auf zahlreiche Einsätze im Ausland zurück. Wobei die Einsatzkräfte des BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. vor allem im Inland unverzichtbar sind. Ungefähr 1.400-mal jährlich alarmieren die Behörden die ehrenamtlichen BRH-Rettungshunde-Teams zur Suche nach vermissten Personen.
Die Einsatzkräfte des BRH sind rund um die Uhr einsatzfähig und arbeiten ausschließlich ehrenamtlich. Für Anforderer und Betroffene sind die Einsätze kostenlos.
Der BRH und seine Tochtergesellschaft TCRH Training Center Retten und Helfen betreiben in Deutschland drei Ausbildungszentren für Katastrophenvorsorge, Bevölkerungsschutz, Innere und äußere Sicherheit. In diesen Zentren werden die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des BRH und deren Hunde kostenlos aus- und weitergebildet.
Rettungshundearbeit ist Team-Arbeit: Zwischen Hundeführer und Hund, zwischen den Teams einer Rettungshundestaffeln aber auch fachdienst- und organisationsübergreifend. Die Rettungshundearbeit ist in diesem Verbund erfolgreich, wenn Angehörigen eine Gewissheit über das Schicksal ihrer Familienmitglieder gegeben werden kann.
Unsere Ausbildungszentren stehen unseren Mitgliedern kostenfrei zur Verfügung und werden auch von anderen Organisationen für ihre Ausbildungs- und Trainingsmaßnahmen nutzbar gemacht. Dort bilden sich Menschen aus und lernen sich kennen um als Team Menschen in Not zu helfen.