Wir haben unsere Online-Scouts aus dem Projekt #GleichImNetz gefragt: Wenn du jetzt noch mal neu in die Sozialen Medien einsteigen würdest: Was würdest du machen, beachten, wissen wollen? Daraus entstanden sind 50 Tipps und Tricks rund um Social Media. Täglich kommt ein Tipp dazu!

Social-Media-Tipps

Pixel, Pexels, Persönlichkeitsrechte

Nutzungslizenzen, Urhebernennung, Recht am eigenen Bild, Panoramafreiheit etc. - wer hiermit nichts anzufangen weiß, sollte sich vorab einmal einlesen. Und je nach Social Media Kanal sind die Formate auch ganz anders, d.h. hier muss das Motiv in vielen Ausschnitten passen.

Aktion: Registriere dich kostenlos bei canva.com - mit diesem Tool kannst du im Handumdrehen alle Grafiken erstellen, die du für deine Social Media Kanäle brauchst. Bildrechte, Pixelgröße - alles inklusive.

Hier findest du eine Handreichung mit vielen Informationen und Tipps zum Thema Urheber- und Persönlichkeitsrechte.

Ich, Du, Er, Sie, Es, Wir, Ihr, Euch!

Überlegt euch, wie ihr eure Zielgruppe in den Sozialen Medien ansprechen wollt - und seid darin dann auch konsequent. In sozialen Netzwerken wird eher geduzt als gesiezt. Großer Vorteil: Das „Du“ schafft weniger Distanz. Nachteil: Auf der Website und an anderen Stellen wird in der Regel noch gesiezt. Entscheidet ihr euch auf der Website für „Sie“ und in Social Media für „Du“ gibt es einen Bruch. Das ist kein Problem, solltet ihr aber bedenken.

Aktion: Mache in deinem Kollegium oder Bekanntenkreis eine kleine Umfrage: Wer ist alles ein Du-Mensch und wer ein Sie-Mensch? Was nimmst du mit aus den Gesprächen darüber?

Doppel-Klick mit Doppel-Blick

Zwei Monitore erhöhen die Arbeitseffektivität - besagen Studien! Das kann auch bei der Arbeit mit Sozialen Medien helfen. Auf einem Monitor findet eure aktuelle Tätigkeit statt, auf dem anderen seht ihr, was sich in den Sozialen Medien tut. Wir sind ehrlich: Das ist ein Profi-Tipp und überhaupt nicht schlimm, wenn das nicht beherzigt wird. Aber falls ein Monitor rumsteht. Schnapp ihn dir!

Im Dialog bleiben!

Insbesondere bei kritischen Kommentaren ist es hilfreich, schnell zu reagieren - auch wenn es vorerst nur ein „Danke für den Hinweis - wir kümmern uns darum und geben dir schnell Rückmeldung“ sein kann. Sonst besteht die Gefahr, dass sich negative Stimmung aufschaukelt. Um schnell reagieren zu können, braucht es natürlich den Rückhalt und das Vertrauen der Geschäftsführung. Hol dir das explizit ein. Ob ihr am Telefon eine aufgebrachte Person beruhigt oder bei Twitter: Es macht keinen Unterschied. In beiden Fällen braucht es einen Dialog.

Vertiefende Informationen und Tipps zu Hass und Hetze auf Social Media gibts hier.

Vielen Dank für Deinen Kommentar!

Es gibt einen Kommentar zu einem deiner Posts? Großartig. Behandle die Fans und Follower online so, wie du sie behandeln würdest, wenn du ihnen gegenüber stehen würdest. Das heißt: Bedanke dich, wenn dir ein Kommentar gut tut, frage nach, wenn du einen Kommentar nicht verstehst und erzähle etwas, wenn in dem Kommentar Kritik enthalten ist.

Aktion: Hinterlasse selbst mal auf anderen Seiten einen Kommentar und schau, ob und wie diejenigen darauf reagieren und was das mit dir macht.

In 3 Schritten zum eigenen Profil

“Unser Start bei Facebook ging schleichend. Wir haben die von Facebook automatisch generierte Seite einfach „übernommen“ und dann Schritt für Schritt losgelegt. Profilbild und Titelbild müssen nicht von vornherein perfekt sein, es braucht nicht schon alle Angaben. Nimm dir jeden Tag einen Bereich vor, lass dich von vorgeschlagenen Seiten inspirieren und schau deinem Account dabei zu, wie er schöner und vollständiger wird.”

Aktion: Schau dir den Account von einer großen Organisation an, die du magst. Haben sie Inhalte oder Infos auf ihrer Seite, die dir gefallen, aber die ihr selbst nicht habt? Lass dich inspirieren und füge diese Ideen dann einfach auch eurem Profil hinzu!

Ich will doch nur spielen!

“Als ich angefangen habe Instagram zu nutzen, war ich vollkommen überwältigt von den vielen Funktionen, die die Plattform bietet. Auch bei Twitter hat es einige Zeit gebraucht, die Logik des Mikrobloggings zu durchdringen. Was ich dir mitgeben kann ist, dass es wahnsinnig hilft, ohne Scheu einfach drauflos zuklicken und zu experimentieren. Sich einlesen hilft, aber Spielen noch viel mehr. Lege dir einen anonymen Account an und los geht die wilde Fahrt. Interaktion mit Anderen, Kommentare und Nachrichten hinterlassen, erste eigene Beiträge veröffentlichen, Stories posten und das alles ohne Konsequenz! :)”

Auf die Platze, fertig, los!

“Ihr wollt zu Facebook oder Instagram, aber seit Wochen traut ihr euch nicht so richtig? Am Anfang einfach ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren. Man kann nichts kaputt machen. ;-) Nicht zu viel nachdenken und einfach machen! Gerade in den Sozialen Medien gibt es keine klaren Regeln, sondern viel Platz für Intuition. Also: Ausprobieren, andere fragen, was gut funktioniert und das tun, womit du dich wohl fühlst und womit du (und deine Organisation) authentisch bleibst. Ran an die Kanäle! Und wenn was schief geht, egal, der nächste Post läuft besser!”